Die FDP Fraktion hat im Rahmen einer kleinen Anfrage Ende April 2022 Fragen in Richtung der Bundesregierung und den Einsatz von Microsoft gestellt.
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Die FDP Fraktion hat im Rahmen einer kleinen Anfrage Ende April 2022 Fragen in Richtung der Bundesregierung und den Einsatz von Microsoft gestellt.
Microsoft 365 steht gerade in Deutschland in der Diskussion, um den datenschutzkonformen Einsatz in Deutschland. Dieses Thema zeigt sich deutlich in unterschiedlichen Meinungen von Landesdatenschutzbeauftragten, revoltierenden Eltern mit Petitionen, Landeschefinnen mit Freigaben von Microsoft Teams und Zoom für ihr Bundesland, Diskussionen in der DSK und vielen emotionalen Diskussionen gerade nach Schrems2. Die Fronten haben sich gebildet, dafür und dagegen. Nun geht Microsoft wieder in die Offensive:
Der Microsoft Graph ist das Rückgrad von Microsoft 365 / Office 365 und bietet nicht nur viele Funktionen und Möglichkeiten für Entwickler und Low Code Entwickler, sondern diese Macht der Daten bringt auch eine gewisse Verantwortung mit sich. Wer hat wie und wann Zugriff auf die Daten? In einigen Unternehmen ist deshalb Microsoft Graph auch verboten im Einsatz, abschalten lässt es sich nicht.
Der Einsatz von Software aus dem Hause von Microsoft ist in Deutschland nicht unumstritten. Nach mehreren Anfragen in Deutschland ist klar, dass Microsoft Software die Mehrzahl der Software für Betriebssystem, Server und Office Software stellt. So kommt schnell die Diskussion um die digitale Souveränität auf und auch in Sachen Datenschutz und insbesondere Telemetrie gibt es kritische Stimmen, so auch der Bundesdatenschutzbeauftragte in seinem Tätigkeitsbericht:
In Berlin gibt es immer wieder heftige Diskussionen um den Einsatz von Office 365 und der Landesdatenschutz Berlin hat in der neusten Einschätzung zu Videokonferenzen die Vertragssituation als negativ bewertet. Nun gab es eine passende Anfrage zu dieser Diskussion aus der Fraktion der Linken.
Microsoft Viva ist seit der Ankündigung Anfang Februar in aller Munde. Nun gibt es auf der Microsoft Ignite ein paar spannende neue Informationen zu GA und zu Preisen der einzelnen Module:
Der Schutz vor dem Verlust von Daten auch in Microsoft Teams ist wichtig. Hierzu bietet Microsoft das Data-Loss-Prevention System an. Dieses ist nun schon seit einiger Zeit verfügbar und verhindert auch z.B. in Teams Chats den Verlust von sensiblen Daten. Nun hat Microsoft mit einigen Experten zusammen ein Playbook mit Erfahrungen dazu veröffentlicht:
Microsoft veröffentlicht regelmäßig neue Verträge für Azure und Microsoft 365, man kann schon vom Evergreenansatz bei Verträgen sprechen. Dies macht das Verständnis nicht einfacher. Um so schwerer ist es, dass Kunden wissen, welcher Vertrag gerade gilt und wo sie ihn bekommen. Diese Probleme haben leider auch viele Microsoft Partner, denn ganz trivial ist es nicht.
In den letzten Monaten schon Jahren gab und gibt es vermehrte Diskussionen rund um den Datenschutz und datenschutzfreundlichen Einsatz von Microsoft 365 und Azure. Diese Diskussion vermehrte sich nicht nur durch das Schrems 2 Urteil am 16. Juli 2020, sondern auch durch Checklisten oder auch Äußerungen des European Data Protection Boards.
Bisher konnten nur Mitglieder des TAP Programmes (100 Firmen weltweit) oder Miglieder/Innen eines speziellen Programmes für MVPs die frühen Versionen von Microsoft Teams bekommen. Diese waren und sind alle unter strenger Geheimhaltung und dürfen nicht über die Neuerungen sprechen. Ziel ist es, dass Microsoft Funktionen vor der Veröffentlichung testen kann. Nun geht Microsoft neben der bisher bestehenden Developer-Preview in den einzelnen Clients und dem First Relase im Admin Center den Weg einer offiziellen Preview.