Category Archives: Cloud

Evolution Visual Studio

Am vergangenen Montag war ich auf der Microsoft Evolution Visual Studio Konferenz im Swisshotel in Neuss. Leider konnte ich erst kurz nach dem Mittagessen eintreffen, so dass ich die Keynote leider verpasst habe. Dennoch war es möglich sehr viele bekannte Gesichter zu treffen und auch Personen zu treffen, die man durch die Entfernung sonst nur per Email oder per Lync in Kontakt erreichen kann.

Besonders interessant waren neben Vorträgen wie „Tipps & Tricks bei Visual Studio“ oder auch ein Vortrag zu den neuen Windows 8.1 Apps und dessen APIs, dass Ben Lower aus den USA gekommen ist. Er hielt einen Vortrag zur Bewegungssteuerung und zur neuen Kinect, die wohl im nächsten Jahr nicht nur bei der XBOX One, sondern auch für den Windows PC verfügbar sein wird.

Wir konnten, so Ben Lower, als erste Gruppe erleben, wie die neue Kinect mit einem PC zusammenarbeitet und wie die neuen Samples aussetzen. Es befand sich teilweise noch im ALPHA Stadium, aber lief dafür stabil und recht flüssig. Am Ende verriet er, dass es sich bei dem PC um ein Surface Pro 2 handelte. Gerade die Kombination aus Kinect 1.8 und dem Surface Pro 2 hat den Besuch des Konferenz schon gelohnt.
(1.8 = neues SDK)

Hier ein paar Eindrücke:

Sponsoren der Konferenz
Sponsoren der Konferenz
Vortrag Ben Lower Kinect 8.1

Vortrag Ben Lower Kinect 8.1
vorne die neue Kinect  hinten die alte Kinect
vorne die neue Kinect hinten die alte Kinect

Student Advantage – Bildungskampange von Microsoft mit Office 365Student Advantage – Office 365

Microsoft startet mit einer neuen Bildungskampagne „Student Advantage“. Ziel ist es Studierende die bestmöglichen Voraussetzungen für Ihre Ausbildung zu sichern. Microsoft spricht hier vom „Vorsprung sichern mit Office 365“.

„Der Student Advantage Benefit ist für Bildungseinrichtungen verfügbar, die organisationsweit mit allen Mitarbeitern aus Forschung, Lehre und Verwaltung auf Office 365 ProPlus oder Office Professional Plus lizensiert sind.“ Dies bedeutet, dass alle Studierende, die an einer Hochschule studieren, die  Office 365 auch für Ihre Dozenten und Mitarbeiter einsetzt, Office 365 Prof. Plus kostenlos über ihre Hochschule ab dem 1. Dezember 2012 erhalten können.

Die Studierenden erhalten Office 365 Prof. Plus, also die größte verfügbare Version von Office kostenlos für den Einsatz in Ihrem Studium. Die Variante ist für 12 Euro über die Office 365 Webseite für jeden erhältlich.

Funktionen/Produkte, die verfügbar sind:

  • Word
  • PowerPoint
  • Excel
  • OneNote
  • Outlook
  • Access
  • Publisher
  • Lync
  • Steam your Office on any PC
  • The „New“ Office (touch freundlichere Office Versionen)
  • immer das aktuellste Office!

Bezugsberechtigung  (Auszug von der Office 365 Webseite)

„Bezugsberechtigt sind alle Volumenlizenzkunden mit folgenden Vertragsformen:
Enrollment for Education Solutions: unter einem Campus Agreement Rahmenvertrag ab 1.000 Mitarbeitern bzw. dem Rahmenvertrag für Hochschulen (Bundesvertrag) ab 100 Mitarbeitern.
FWU-Rahmenvertrag: Für allgemein und berufsbildende Schulen ab 50 Einheiten (z.B. Desktop School = 3 Einheiten)
Open Value Subscription for Education Solutions (OVS-ES): Für kleinere Kunden aus dem Bildungswesen ab 5 Mitarbeitern
Mitarbeiter der Institution in Lehre und Verwaltung müssen entweder mit der gesamten Einrichtung auf Office 365 ProPlus, Office 365 Education A3, Office 365 Education A4 oder aber auch auf Office Professional Plus (on premise) lizensiert sein, damit die Institution den Student Advantage Benefit für Schüler/Studenten beziehen kann. Bildungseinrichtungen können die 0 EUR Office 365 ProPlus Lizenzen für ihre Studenten/Schüler über ihren Partner, das heißt Licensing Solution Partner (LSP) oder Authorized Education Reseller (AER), erhalten.“

Pressrelease „Announcing Student Advantage“

deutsche Webseite:
http://www.edu365.de/Office_365/Office_365/1950_Student_Advantage_Benefit.htm

Pressebox (dt.)
http://www.pressebox.de/pressemitteilung/microsoft-deutschland-gmbh-0/Vorsprung-sichern-mit-Office-365-ProPlus-Bildungseinrichtungen-profitieren-von-neuem-Microsoft-Student-Advantage-Benefit/boxid/632786

Office 365 für Bildungseinrichtungen

Office 365 Prof. Plus (Info)

Anleitung zum Anlegen:
http://sicherheitmachtschule.blob.core.windows.net/mediabase/pdf/2376.pdf

 Since today Microsoft announces the „Student Advantage“.

Microsoft wanted „to help prepare students for Technology skills required in the workforce“. Office is only one part of this. Also Microsoft has the IT Academy Programm and the DreamSpark Programm to support students in their training.  Now students can get all of the Microsoft products for their education. ( Visual Studio 2012 Ulimate via Windows Server 2012 R2 to Office 365 Prof. Plus.

This offer is amazing for students. At the 1. Dez. 2013 they can work cooperative with Lync or SharePoint Online, plan their Training with their calander or write Emails with Exchange on every Smartphone.

It is the optimal setting for a painting student to complete his studies as possible.

 

Office 365 Professional Plus:

  • Word
  • PowerPoint
  • Excel
  • Outlook
  • OneNote
  • Access
  • Lync
  • Publisher
  • Steaming Office on any PC
  • Always the latest version of the products.
  • (Home use Up to 5 Pc´s) (?)

Several months ago Microsoft started with their Office 365 for education offer. Plan A2 (Office Web Apps, IM & Presence, SharePoint Online Collaboration, Conferencing, Email, calendar, AV/AS, Personal Archive) is for free. They can upgrade their Plan to A3 ( plus Office Prof. Plus; Home Use Rights up to 5 PCs; Voicemail & Advanced Archive Capability, Access, Excel, Forms, Visio Services.) with paying 2,5 Dollar to 6 Dollar per month for every Student/Faculty Staff).

Student Advantage
Now the students get Office365 Pro Plus with their Plan for free.

restriction:

  • School have to use Office 365
  • School have to use Office 365 for their faculty Staff
  • (any EDU contract with Microsoft)

Links:
Office 365 for education

Drogen, Adminrechte und Killer – Silk Road

In dieser Woche wurde der mutmaßliche Besitzer des Online-Schwarzmarktes Silk Road vom FBI festgenommen. Der Besitzer soll über die Plattform Rauschgift geliefert und verteilt haben. Darunter soll laut Strafantrag Heroin, Kokain, LSD und Methamphetamin fallen.

Neben dem Betrieb der Webseite soll der auch einen Auftragskiller beaufragt haben einen User auszuschalten, der gedroht hatte hundertausende Käufer aufzudecken.

Schätzungsweise wurden Substanzen in einer Höhe von 1,2 Milliarden Dollar umgesetzt. Die Site alleine machte einen Umsatz von 80 Millionen Dollar mit ca. 1 Million Accounts. Das FBI zählte zwischen Februar 2011 und diesen Sommer gut 1,2 Millionen Transaktionen. Die Webseite nutze angeblich das TOR-Netz um anonym zu bleiben.

Neben Drogen werden wohl auch kriminelle Dienstleistungen über Silk Road abgewickelt. Dazu zählen Hackingangriffe zwecks Identitätsdiebstahl, Geldfälschung, Kreditkarteninformationen, Waffen, Bankautomatenhacks, Munition und auch Auftragsmorde.

Strafantrag des FBI:
http://www1.icsi.berkeley.edu/~nweaver/UlbrichtCriminalComplaint.pdf

 

 

Kurznachrichten 3.10.2013

1. Widerrufsrecht im Internet gilt auch für gewerbliche Käufer

Wenn ein Onlinehändler seinen Kunden ein Widerrufsrecht einräumt, ohne dieses Recht auf die Verbraucher zu beschränken, dann steht dem Unternehmer auch das Recht zu. In dem vorliegenden Fall beim Amtsgericht Cloppenburg hatte ein Unternehmer für Energiesparerzeugnisse bei einem Onlinehändler ein Fahrrad für 3000 Euro erworben. Das Amtsgericht stand dem Unternehmer ebenso das Recht des Widerrufs zu.

Urteil des AG Cloppenburg vom 02.10.2012, 21 C 193/12

2. besser Schutz für persönliche Daten

Als Reaktion auf die aktuelle Lage hat die EU-Kommission Vorschriften entlassen, die den Umgang mit Datenschutzverletzungen regeln. Es gelten nun klare Regeln, wenn bei Telekommunikationsunternehmen und Internetdienstleistern persönliche Daten verloren gehen oder gestohlen werden.

http://ec.europa.eu/news/science/130212_de.htm

3. Social Media im Unternehmenseinsatz

„37 % aller Betriebe nutzen Social Media Dienste und Plattformen für die Kommunikation mit Mitarbeitern“, so die IHK Köln. Weiterhin beschreibt die IHK Köln, dass jedes fünfte Unternehmen auf externe Plattformen setzt wie Facebook oder XING. 13 Prozent haben in ihren Unternehmen eigene interne Lösungen entworfen.

 

Surface Pro an Schulen

Immer wieder finden sich Berichte von Schulen und Universitäten, die nicht auf Office 365 umgestellt haben, um ihren SchülerInnen und Studierenden eine optimale Lernumgebung zu gewährleisten. Es finden sich nun auch immer mehr Bildungseinrichtungen, die auf Surface RT und Surface Pro setzen.

So berichtet die moblie gazettnet, dass die Williston Northampton School ihren Studierenden und Dozenten/Lehrern Surface Pros zur Verfügung stellt.

Quelle:
http://mobile.gazettenet.com/home/7897013-108/williston-northampton-school-to-issue-portable-microsoft-computers-to-every-student-and-teacher-in?WT.mc_id=Social_TWITTER_SurfaceOutgoingNewsworthy_20130820_36998_surface

 

Office 365 – Wo liegen meine Daten?

 

In Zeiten von Cloud Computing, Spähprogrammen und Überwachung möchte ein Nutzer gerne wissen, wo seine Daten eigentlich sind.

Heute schauen wir uns dies einmal für Office 365 an. Auf der folgenden Webseite kann jeder nachschauen wo seine Daten liegen, besser gesagt in welchem Rechenzentrum diese gehostet werden:

http://www.microsoft.com/online/legal/v2/?docid=25&langid=de-DE

Beispiel:

Office 365 Umgebung für eine Firma aus Köln
Region – Europe,  Middle East, Africa (EMEA)

Primäres Datencenter für alle Daten außer Lync:
Amsterdam (Niederlande) + Dublin (Ireland)

Back-Up Datencenter (globales Adressbuch und AD Daten): USA
Performance Verbesserung: USA

Lync Online Services vor 2011:
Datencenter in den USA zentralisiert; auf Nachfrage beim Support wird konkrete Auskunft gegeben.

Weiterhin stellt Microsoft folgende Dokumente und Informationen zur Verfügung:

Security White Paper http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=26552
Trust Center: http://office.microsoft.com/en-us/business/office-365-trust-center-cloud-computing-security-FX103030390.aspx
Datenschutz/ Privacy White Paper: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?displaylang=en&id=28540
Standard Response to Request for Information-Security and Privacy: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=26647

In den nächsten Blogeinträgen werde ich mich im einzelnen mit den Dokumenten beschäftigten.

(kleiner Dank an Martina für kleine Hinweise)

 

 

Hochschulen setzen auf Office 365

 

Microsoft hat schon seit der Einführung ein Angebot für Hochschulen und Bildungseinrichtungen!

In den A-Plänen können Bildungseinrichtungen zwischen drei A-Plänen wählen. (Stand Aug 2013)

Plan A2 enthält:

Office Web Apps in SharePoint Online
Lync Plan 1: Instant Messenger, Präsenz, Audio- und Videotelefonie
Lync Plan 2: Webkonferenzen zum Beispiel für Online-Kurse, Seminar-Gruppen oder auch Lerngruppen
SharePoint Plan1: Intranet, Extranet, Dokumentenverwaltung
Exchange Plan 1: 25 GB Email-Postfächer, Spam-/Virenschutz, persönliches Archiv

Plan A3 enthält zusätzlich:

Office Professional Plus Developerversion (auf bis zu 5 Geräte pro Nutzer)
Exchange Plan2: Voicemail-Funktion, erweiterte Archivfunktionen
SharePoint Plan2: InfoPath-Formulare, Acces-, Excel- und Visio-Service

Plan A4 enthält zusätzlich:

Telefoniefunktion für die gesamte Einrichtung: Ersetzen der Telefonanlage mit lokalem Lync Server

 

Case Study:

Zeppelin Universität
http://blogs.msdn.com/b/edublog/archive/2013/07/22/die-zeppelin-universit-228-t-setzt-auf-office-365.aspx

Universitätsbibliothek mit Windows 8 Tablets
http://www.ub.uni-muenchen.de/aktuelles/einzelne-nachricht/article/windows-8-tablets-an-der-universitaetsbibliothek/

 

 

 

 

Google Sheets vs. Excel Web App

 

Microsoft betreibt seit einiger Zeit die Webseite www.whymicrosoft.com ! Auf dieser Webseite stellt Microsoft seine eigenen Produkte gegen Angebote der Konkurrenz. Verglichen werden Produkte von Microsoft gegen Google, IBM, Cisco, OpenOffice, Salesforce.com und VMWare.

 

Neu ist nun der Vergleich zwischen Google Sheets und der Excel Web App:

VS

 

Vergleicht selber:

Excel Web App (https://skydrive.live.com/view.aspx?resid=9FBE63963526EB25!407&app=Excel&authkey=!AJKkC401w20_C2I)

Excel-Web-App

 

VS

Google Sheets
(https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0Aldo41Op_RyIdENRU19fbGR6LVZYa1ZOcTM3WHZidGc#gid=1)

 

GoogleApp

 

Wenn man sich dieses Demo anschaut, Ihr könnt dies auch downloaden, bin ich froh die Excel Web App zu nutzen.

 

 

 

Weiterveräußerung gebrauchter Bücher ?

 

 

In meinem letzten Beitrag habe ich über die noch offenen Frage des Weiterverkaufes von Musik oder auch E-Books im Onlinebereich gesprochen. Heutzutage gestaltet es sich schwierig, bzw. überhaupt nicht seine eingekauften Musiktitel oder E-Books weiterzuverkaufen. Die Flexibilität einer Musik-CD oder eines klassischen Buches ist so gut wie nicht vorhanden.

Nun kommt seit Anfang 2013 etwas Bewegung in den Bereich:

1. Fall ReDigi vor dem Bezirksgericht des Southern District of New York (No. 12 Civ 95)

Parteien: Capitol Records, LLC (Plaintiff) ./. ReDiGi Inc (Defendant)

Sachlage:
Das Musiklabel Capitol Records wirft der Firma ReDiGi vor illegal ITunes Dateien anzubieten. ReDigi wehrt sich und behauptet ausdrücklich keine Tauschbörse für illegal runtergeladene Musik zu sein.

ReDigi bietet lediglich an auf ITunes runtergeladene Musik weiterzuverkaufen. Die Musik wird dazu auf deren Server hochgeladen. Beim Hochladen prüft ReDigi, ob es sich um legal erworbene Musik handelt. Wenn jemand die Musik kauft, soll die Software von ReDigi beim Rechner des Kunden gewährleisten, dass diese wieder gelöscht wird.

Entscheidung:
Laut des Richters des Bezirksgerichtes des Southern District of New York Herrn Richard Sullivan, lässt sich dieses Geschäftsmodell nicht mit dem amerikanischen Urheberrecht vereinbaren. Damit stellt sich das Gericht auf die Seite der Musikindustrie.

Der Käufer eines Musiktitels dürfe zwar die Originaldatei weiterverkaufen, aber nicht eine Kopie davon. Die „First-Sale-Doctrine“ sei in diesem Fall nicht für digitale Güter anwendbar. Diese Doctrine ist mit dem europäischen Recht, bzw. dem „Erschöpfungsgrundsatz“ vergleichbar. Auf die Einwände der Verteidigung, dass man in einer digitalen Welt nicht mehr auf Datenträger abstellen könnte, ging der Richter nicht ein. Es sei nicht seine Entscheidung, er wende nur geltendes Recht an. Ein Weiterverkauf Online sei laut geltendem Recht physikalisch nicht möglich.

Das Unternehmen hat die Revision angekündigt und will auch bald in Europa gebrauchte Musik verkaufen und das Geschäftsmodell erweitern. Damit wird der Fall wahrscheinlich schnell auch bei uns vor dem EUGH landen. Es bleibt spannend, denn das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.  
2. Urteil des Landgerichtes Bielefeld vom 5.März 2o13 (Az.: 4 O 191/11)

Parteien:
Bundesverband der Verbraucherzentralen e.V. ./. Telemediendienst? (nicht namentlich genannt)

Sachlage:
Der Verband wollte vor dem Gericht klären lassen, ob EBooks wie gebrauchte Software weiterverkauft werden dürfe. Dies hatte der EUGH wenige Monate vor Software bejaht.

Entscheidung:
Das LG Bielefeld entscheid, dass das Urteil des EUGH lediglich für Software gelte und wies die Klage ab. Der Weiterverkauf von Ebooks ist damit verboten. Auf Ebooks finde die Urheberrichtline Anwendung und eben nicht die Softwarerichtlinie.

 

 

Surface im Unternehmen

 

Heike Ritter von Microsoft veröffentlicht ein erstes Szenario:

Mit Secure Boot sichert Windows 8 den Boot-Prozess mehrfach ab. Voraussetzung dafür ist neuere UEFI-Firmware (Unified Extensible Firmware Interface) mit einem TPM 2.0-Chip (Trusted Platform Module). Auch das Surface RT ist damit ausgestattet, abgesichert und zudem ist es Out of the Box mit BitLocker verschlüsselt. Mit Windows 8 und Windows Server 2012 gibt es eine neue Funktion namens BitLocker Network Unlock, wodurch der Benutzer nur dann aufgefordert wird, seinen BitLocker Schlüssel einzugeben, wenn er keine IP Adressen von Unternehmens-DHCP bekommt also er nicht mit dem Firmennetzwerk verbunden ist. Für Pro oder Enterprise Versionen von Windows 8, ergeben sich hiermit noch weitere Möglichkeiten wie z.B. Wake-on Lan trotz BitLocker (Deployment- Updateszenarien), auf die ich aber an dieser Stelle nicht weiter eingehe.

Zurück zum Surface RT: Mit Windows 8 lässt sich auf diesen TPM-Chip auch eine Virtual Smartcard bereitstellen, wodurch eine günstige Zwei-Faktor Authentifizierung ermöglicht wird. Als Zwei-Faktor-Authentifizierung versteht man die Kombination aus Wissen (Passwort/Pin) und dem Besitz eines eindeutig identifizierbaren Objektes (Smartcard, USB-Stick, Hardware-Token) oder auch einem persönlichen Merkmal, wie beispielsweise Biometrie. Günstig, da die Hardware bereits vorhanden ist und keine zusätzlichen physikalische Smartcards sowie die dafür erforderlichen Adapter benötigt werden.

Mit Windows 8.1. lässt sich das Surface RT auch besser im Unternehmen einbinden durch z.B. „Workplace Join„. Benutzer registrieren ihr Device als vertrauenswürdiges Objekt und die IT kann bestimmten Zugriff gewähren, auch wenn das Gerät NICHT Mitglied der Domain ist. Auch SSO (Single Sign On) ist hier möglich, wodurch lästige erneute Anmeldungen dann der Vergangenheit angehören. Vorrausetzung hierfür ist Windows Server 2012 R2. Es gibt bereits einen englischsprachigen Walktrough auf unseren TechNet Seiten, bei dem Schritt für Schritt erklärt wird, wie man sich sein eigenes Testnetz für dieses BYOD Szenario aufsetzt. Nichts wie ran ans testen!

Auch im Zusammenspiel mit Windows Server 2012 R2 können Windows 8.1 Devices (auch RT) Unternehmensressourcen synchronisieren und Offline mitnehmen. Diese neu Funktion heißt „Work Folders“ und erweitert die BYOD Möglichkeiten. Da dafür Workplace Join vorausgesetzt wird, ist das eine wunderbare Funktion, mit dem obigen Szenario weitergetestet werden kann.

Da auf Windows RT keine traditionellen x86 Desktopanwendungen installiert werden können, kann nun mit Windows 8.1. ein OMA-DM API Agent dazu genutzt werden, um Windows 8.1 Devices auch mit MDM (Mobile Device Management) Produkten wie MobileIron oder AirWatch, zu verwalten.

Weiter wurden in Windows 8.1 und Windows 8.1 RT, eine größere Auswahl an Inbox VPN Clients hinzugefügt. Derzeit sind das F5, Juniper, Check Point, Dell, SonicWall und das Microsoft VPN. Diese VPN Clients können via PowerShell oder Windows Intune verwaltet werden.

Soweit meine ersten Ideen, weiter folgen sicherlich 🙂 Unsere To-do-Liste kann sich – trotz Sommermonate – warm anziehen!

 
Die Preise von Surface RT schnell im Überblick: 
 Surface Windows RT (32 GB) ohne Touch-Cover  329 Euro (UVP)
 Surface Windows RT (32 GB) mit Touch-Cover  429 Euro (UVP)
 Surface Windows RT (64 GB) ohne Touch-Cover  429 Euro (UVP)
 Surface Windows RT (64 GB) mit Touch-Cover  529 Euro (UVP)

Erhältlich im autorisierten Fachhandel, sowie online auf www.surface.de

http://blogs.technet.com/b/hritter/archive/2013/07/16/das-surface-rt-jetzt-f-252-r-329-euro-uvp-erh-228-ltlich.aspx