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Azure AD – personenbezogene Daten bleiben in Europa

Seit langer Zeit war es so, dass die Azure AD im globalen Netzwerk in bis zu drei Rechenzentren repliziert werden. Damit war immer ein Rechenzentrum in den USA dabei. Dies führte bei fast allen Unternehmen zu langen Diskussionen und auch technischen Lösungen (keine Namen, sondern Arbeiter ID als Account), um zu verhindern, dass personenbezogene Daten in die USA repliziert werden. Dies ändert sich nun:

Microsoft hat schon im vergangenen Jahr begonnen ihre Architektur umzubauen. Dies hatte man schon für die Microsoft Cloud Deutschland (AAD in zwei RZs) und z.B. die Gov Cloud in den USA. Man hatte die massive Kritik gehört und begann Abhilfe zu schaffen. 

Alex Simon dazu:

“Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Azure AD für Kunden, die eine Adresse in Europa angeben, ab sofort alle persönlich identifizierbaren Identitätsattribute (PII) in Rechenzentren in Europa aufbewahrt.
Im vergangenen Jahr haben wir bei Azure AD Änderungen vorgenommen, um die meisten Identitätsdaten für europäische Kunden innerhalb Europas zu speichern. Heute haben wir diese Funktion um alle PII-Daten erweitert.”

 

Dies bedeutet:

  • Azure AD personenbezogene Daten von europäischen Kunden bleiben in Europa

 

Dokumentation

Die Dokumentation muss aber noch angepasst werden.

https://docs.microsoft.com/en-us/azure/active-directory/fundamentals/active-directory-data-storage-eu

https://www.microsoft.com/en-us/trust-center/privacy/data-location

https://products.office.com/en-us/where-is-your-data-located?geo=All

 

via:

https://techcommunity.microsoft.com/t5/Azure-Active-Directory-Identity/Identity-data-for-European-customers/ba-p/560950

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