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Natives Klassifizieren und Verschlüsselen in Office 365 Pro Plus ab H2 2019 geplant

Native Nutzung von Labeling und Verschlüsselung in Office 365 Pro Plus, ist der Wunsch vieler NutzerInnen gewesen. Bisher musste immer der immer größer werdende Azure Information Protection Client mit ausgerollt und installiert werden. Dies könnte in Zukunft entfallen.

Office 365 Pro Plus und Windows 10 – H2 2019

Wie nun angekündigt, wird Microsoft die Verschlüsselungs- und Labeling Möglichkeiten in Office 365 Pro Plus integrieren. Dies gilt zunächst nur für die Office Pro Plus Variante für Windows und nicht für MacOS. Ihr könnt somit Dateien klassifizieren und verschlüsseln ohne den AIP Client/Add-In installiert haben zu müssen.

Funktionen des Klassifizieren in Office Pro Plus

Beschriftungsfunktionalitäten sind nun in zwei Möglichkeiten vorhanden:

  1. Verwenden Sie die Unterstützung für die Beschriftung von Office ProPlus Native für Windows – diese Office-Version lädt Beschriftungen und Richtlinieneinstellungen aus dem Office 365 Security & Compliance Center herunter, unterstützt nur die manuelle Beschriftung (in diesem Stadium keine automatische Beschriftung) und enthält einen begrenzten Satz von Beschriftungsfunktionen.
    Link: https://docs.microsoft.com/en-us/azure/information-protection/configure-policy-migrate-labels#comparing-the-behavior-of-protection-settings-for-a-label
  2. Weiterhin Azure Information Protection Add-Ins zu verwenden, einschließlich manueller Beschriftung, automatischer Beschriftung und erweiterter Beschriftungsfunktionen und komplexer Bedingungen.

Nr. 1 wird der neue Standard! 

Deaktivieren des nativen Standards für Office 365 Pro Plus

Ihr könnt mittels GPOs das native Labeling deaktivieren. Die AIP-AddIn Labeling ist per default deaktiviert.

  1. Wenn sie jedoch die AIP-AddIn Labeling behalten wollen, dann müsst ihr folgenden Reg-Schlüssel setzen:

Der folgende Registrykey beeinflusst die Einstellung:

a) HKEY_CURRENTUSER\Software\Microsoft\Office\16.0\Common\Security\Labels

b) Erstellt einen neuen REG_DWORD-Wert mit dem Namen UseOfficeForLabelling und setzet die Wertdaten auf 0.

Microsoft rät dringend, diese GPO-Konfiguration so schnell wie möglich hinzuzufügen, um zukünftige Fehler zu vermeiden.

2. Wenn ihr die native Beschriftung in Office unter Windows anstelle des AIP-Add-Ins verwenden möchten, müsst ihr zunächst die einheitliche Beschriftung (Unified Labeling) in Ihren Mandanten über das Azure-Portal aktivieren. 

LINK: https://docs.microsoft.com/en-us/azure/information-protection/configure-policy-migrate-labels

3. Es wird empfohlen, den Vergleich des Verhaltens von Features sowie der Schutzeinstellungen für Labels zwischen AIP-Client ,AIP-Client für Unified Labeling und Native Labeling zu überprüfen, um festzustellen, welchen Client-Typ Sie entsprechend Ihren Anforderungen verwenden sollten.
-> Link: https://docs.microsoft.com/en-us/azure/information-protection/rms-client/use-client?branch=pr-en-us-2819#feature-comparisons-for-the-clients

-> Hierzu blogge ich noch ausführlich! 

 

 

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