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Was wir von Gamern für Videokonferenzen lernen können!

Es gibt einige Gamer unter uns, die spielten World of Warcraft aber um so mehr CS Go oder Minecraft oder auch Quake gespielt haben. Neben den Lan-Parties und wurde nicht nur über das Netzwerk gesprochen, sondern auch Server aufgesetzt. Sie hießen ICQ, IR, Teamspeak oder Discord. Man verwendete und verwendet diese Werkzeuge heute wie selbstverständlich. Was können wir von unseren Gamern/in lernen? 

Was können wir lernen?

Es gibt immer Bereiche und Branchen, die bereits durch Fehler gelernt haben und so den Bereich den wir aktuell benötigten schon beherrschen. Dabei heißt es Erfahrungen sammeln und nicht die gleichen Fehler machen. Im Bereich der Videokonferenzen und 

1. geeignete Hardware 

Wir können von der professionellen Gaming Branche lernen, dass wir sowohl geeignete Hardware als auch geeignete Software benötigen. 

Im Bereich der Hardware sehen wir größere Geräte mit Lüftern, ergonomische Mäuse und Tastaturen und dass die Damen und Herrn lange üben und viel Zeit vor dem Rechner verbringen. Dazu gehört dementsprechend auch der richtige Stuhl für einen ergonomischen Sitz vor dem Rechner und mindestens 1 besser 2 wirklich gute Displays. 

Die Headsets sind leicht sitzende Headsets, die per USB-Stecker und Kabel mit dem Rechner verbunden sind und ein Mikro nahe am Mund haben. Der kleine Arm reicht fast bis vor den Mund und hat oftmals einen Puschel, um den Klang zu verbessern und entsprechende Software, um die Atmengeräuche zu unterdrücken. 

Hieraus können wir für die Hardware schon vieles lernen. 

  • nicht der dünnste Rechner ist der Beste 
  • nicht das kleinste Bluetooth Headset ist das Beste 
  • nicht der Standardrechner ist der Beste 
  • Rechner mit Lüfter,  8 – 16 GB Arbeitsspeicher, ordentlicher Grafikkarte (kein OnBoard) und mindestens 512GB SSD Festplattenspeicher und ein gutes hochauflösendes Display 
  • USB gebundene große Headsets mit Mikrophone nahe dem Mund
  • spezielle Rechner angepasst auf den Einsatzzwecke (Sekretariat / Consultant / Entwickler) // Ein Rechner für alle ist nie der richtige Weg

 

2. geeignete Software

Sehr spannend wird dies in diesem Bereich. Denn auch hier gilt oft, dass nicht jede Software für alles richtig ist. So war schon in meiner Kindheit Skype verpönt und Teamspeak oder Discord im Einsatz, denn nicht nur die Hardware, sondern auch die Software war auf Leistung optimiert. Teamspeak lief auch neben dem Game und kostete nicht so viel Ressourcen, wie Skype oder Zoom oder heute auch Teams. Latenz, Leistung und Jitter sind wichtige Werte und dazu kommt auch, dass viele der Gamer heute auch noch Streamen zu Twitch oder Youtube, OBS einsetzen und dies parallel zu ihrem Game. Die Software wird minimalistisch eingesetzt. 

Teilweise hat dies Windows 10 verstanden hier Streaming und Leistung zu verbinden und dennoch sehr gute Leistungen des Rechners zu bringen. Dies fehlt bei Teams noch und auch der Konkurrenz. 

 

3. Disziplin

Disziplin ein Ziel zu verfolgen und dies auch mit allen Mitteln führt oft zur Sucht, aber auch eine Lösung zu finden und nicht aufzugeben. Dies können wir von professionellen Gamern lernen, die virtuell in FIFA gegen die Konkurrenz zocken und danach erstmal eine Runde durch Stadion joggen. Denn Ausgleich ist alles. Konzentration auf ein Ziel und genau der Ausgleich neben dem Zocken/Arbeit gehört dazu. 

4. nativer Umgang  und Übung

Es geht nicht alles von Beginn an, es gehört Übung dazu und der möglichst native Umgang mit Hard- und Software, so dass man recht frei arbeiten kann. Tastenkombinationen sind zu üben und auch wie man streamt und wie man mit der Situation umgeht. Wir werden nur besser durch Übung und wiederholen der Übung. Mein erster Stream war eine Katastrophe, aber beim 40ten war ich schon eingespielt und Probleme machten mir keine Angst mehr. 

 

Die Top 5 für Videokonferenzen

  1. mindestens 15 Minuten früher da sein und die Hard- und Software testen
  2. vor einer Konferenz den Rechner neu starten 
  3. ordentliches und gutes Headset mit Mikrophone nahe am Mund nutzen (USB)
  4. ordentliche Kamera im richtigen Winkel einsetzen 
  5. Tastenkombinationen kennen, Übung haben und wissen, wie das Tool funktioniert

 

 

Müssen wir nun alle Gamer werden?

Dies kann pauschal natürlich nicht für alle gelten, aber ein bisschen Gamer sein ist nicht falsch. Heute haben die MitarbeiterInnen erhebliche Vorteile, die früher auch mal Multi-Player gezockt haben und dies sieht man immer mehr. Diese Personen viel es am Leichtesten ins HomeOffice zu wechseln und auch auf der Arbeit zu beginnen zu streamen. Tummelt euch bei Gamern, schaut wie Gamer mit OBS ihre Let´s Play streamen und nutzt es für eure Meetings!

Wir müssen offener werden und etwas mehr zum Gamer/in werden! 

 

 

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