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Testbericht – Surface pro 6 (Black)

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Ich nutzt nun seit Anfang des Jahres ein Surface Pro 6 mit 8 GB und einem i5. Vor einiger Zeit habe ich schon mal eine kleine Review geschrieben und möchte diese nun überprüfen. ich war mit dem Surface Pro 6 auf 3 Kontinenten, habe gearbeitet, die Community betreut und begonnen mehrere Aufsätze und Whitepaper zu schreiben.

Ein Surface – Ein Einsatz

Nach gut 3 Monaten habe ich meinem Surface einen Namen ( Black Magic) gegeben und es ist im täglichen Einsatz.

Das Einsatzszenario teilt sich wie folgt auf:

  • 10% Vorträge halten 
  • 20% Vorträge vorbereiten
  • 20% Artikel, Whitepaper und Blogbeiträge schreiben 
  • 10% Demoumgebung hosten und betreiben
  • 30% lesen und zeichnen/markieren
  • 10 % Podcasts, Videoaufnahmen und -bearbeitung
Aufteilung der Nutzung
  • 40% mobil (Zug, Flugzeug, Meetup, Konferenz)
  • 60% fest (Dockingstation)
  • 60% am Schreibtisch
  • 20% auf dem Sofa
  • 20% als Tablet unterwegs
 

Problem -> Surface Dockingstation

Ein Manko an den Surfacegeräten und leider auch am Surface Pro 6 ist die Surface Dockingstation. Die Schwachpunkte, die ich nach wenigen Wochen feststellen konnte, haben sich erhärtet:
  • zu wenig Strom auf den 4 USB-Ports
  • Mini-Display Ports mit zu wenig Leistung
  • Dockingstation viel zu groß zum Transport (Hauptgrund: Netzteil)
  • nur Mini-Display Ports und kein HDMI Port (Platz wäre vorhanden)
  • nur 4 USB Ports, kein USB-C oder Lighting Port

Zubehör

Pflicht
  • Tastatur
  • Stift
  • Maus
  • Mini-Displayport auf HDMI, VGA, DVI
sinnvoll
  • Surface Dial 
  • USB Tastatur (wenn ihr hiermit besser schreiben könnt!)
  • Surface Dockingstation
  • Spotlight von logitech (Präsentationen)
  • Reinigungsmaterial

Positiv – negativ Liste beim Surface Pro 6

+ guter Akku + sehr guter Stift Support + sehr guter Touch Support + gutes Betriebssystem + gutes Zubehör + genug Leistung (2 VMs, Office, Photoshop, Win Apps, Games (keine hochauflösenden) + Design schwarz und (weinrote Maus und Stift) + gute beleuchtete Tastatur  + gute Kamera vorne und hinten + guter Bildschrim/Auflösung – schlechte Dockingstation – nur ein Mini-Display Port, kein USB-C (zusätzlich)

Bewertung

Ich bin rund um zufrieden mit dem Surface Pro 6. Es löst auch mein Book 2 im großem Maße ab. Hier kommt leider das Problem hinzu, dass man den Bildschrim des Book2 nur abdocken kann, wenn es an ist. Dies wirkt sich unbewusst stark bei mir aus, so greife ich schneller zum Pro 6 als zum Book für die tägliche Arbeit. Erst bei vielem VMs, Demoumgebungen, Mixed-Reality und Co greife ich zum Book2, wobei ich dann beim Book2 bleibe oder Pro und Book in Kombination nutze. nach 3 Monaten Surface Pro 6 Black: *****  (5/5) Sternen

Zubehör: *** (3/5) Sternen  Hier werden definitiv 2 Sterne für die schlechte Dockingstation abgezogen. Bei mir ist die Nutzung hoch und ein Ausgleich mit einem Displayadapter, 4 USB-Port Adapter und Standardladekabel ist nicht adäquat. 

  ———————————————————————————————————————–   Review II    Ich freue mich, dass ich mich neben einem Surface Book 2 aus dem letzten Jahr nun für ein Surface Pro 6 in schwarz für unterwegs entschieden habe. Die ersten Tage sind nun um und so möchte ich euch dieses Gerät einmal vorstellen.  

Surface Pro 6 – Daten und Werte

Ich habe mich für folgende Variante entschieden:
  • CPU: i5
  • 8 GB Arbeitsspeicher
  • 256 GB Festplatte
  • schwarz
  • rote Tastatur, mit Stift und Maus der neusten Generation

Ziel – Warum eigentlich ein Surface Pro ?

Ich hatte schon früh ein Surface Pro 1 in schwarz mit 4 GB und 126 GB Festplattenspeicher. Dieses nutze ich nun über 5 Jahre bevor ich mich dann für ein Surface Book 2 entschieden habe. Dieses nutzte ich nun ein Jahr und entschied nach mehreren Reisen, dass ich für diese wieder ein Surface Pro benötige. Dieses passt wunderbar in jede Tasche und Rucksack, hat einen guten Akku und unterstützt mein Zubehör von Stift über Maus bis Dockingstation.

Warum genau dieses Surface Pro 6?

Diese Entscheidung war recht einfach zu treffen, da ich ein Surface Pro 4 mit gleichen Werten als Arbeitsrechner seit zwei Jahren habe und so das Gerät aus dem Alltag her kannte. Nun fragt ihr euch bestimmt, warum kauft er sich ein privates Surface Pro? Dies ist auch für mich klar zu beantworten: Privat ist Privat und Geschäft ist Geschäft. Beides wird bei mir mittels der Hardware streng getrennt, so dass mein Dienstgerät im Urlaub und am Wochenende in der Schublade liegt und auch mein Arbeitsrechner dort hingehört. Eine strenge und eindeutige Trennung der Daten auf den Geräten ist mir wichtig und dies nicht nur virtuell. So habe ich auch drei Smartphones (1 privates, 1 geschäftliches, 1 WhatsApp Phone), die getrennt und für die verschiedenen Einsatzgebiete genutzt werden. Letztlich spielt natürlich auch der Preis eine Rolle, so war genau dieses Gerät

Usecases für das Surface Pro 6, i5, 8GB und 256 GB Festplattenspeicher:

  • Vorträge
  • Konferenzen
  • tägliche Arbeiten wie Schriftsätze, Emails, Malen, Konzepte zeichnen, Fotos machen, Videokonferenzen
  • tägliche juristische Arbeiten zu 100%

Software für das Surface Pro 6 -> perfekter Arbeitsplatz

Natürlich benötigt das Surface Pro 6 auch Software, also hier meine Favoriten, die installiert und aktiviert werden müssen:
  • Windows 10 Pro
  • Hyper -V
  • Ubuntu per hyper V (8GB) -> Vorträge
  • Windows 10 Insider Build per Hyper V (20GB) -> Vorträge nur in VMs ohne eigene Daten
  • Windows 10 Container
  • Windows Subsystem mit Ubuntu
  • Windows Sandbox
  • Windows 10 Insider Build (Fast)
  • Surface Stift passend zur Tastatur
  • Surface Arc Maus passend zur Tastatur
  • Surface Dockingstation
Software von Microsoft
  • Office 365 Pro Plus
  • OneDrive for Business inkl. KNFM
  • Azure Storage Explorer
  • Visual Studio Code mit diversen Erweiterungen
  • diverse PowerShell Module von Azure AD bis SharePoint
  • Intune und MDM via Microsoft 365 inkl. automatische Bitlocker Verschlüsselung
  • Azure Information Protection Client für die Bearbeitung von sensiblen Daten
Software von Dritten
  • FileZilla
  • Chrome, Firefox (Office 365 Consulting, WebDev)
  • Razor Headset
  • Plantronics Headset
  • löschen von unnötigen Gaming-Apps und Apps wie XING und Co. Dies hat sich aber schon echt verbessert.

Erfahrungen aus der Einrichtung – Windows Updates zickt beim nagelneuen Gerät

Die Einrichtung des Surface Pro 6 war zunächst recht einfach. Ich richte immer erst einen localen Account ein und dann eine Microsoft ID und einen Azure AD Account. Aber danach kam ein erstes und übliches Problem, welches einem normalen Nutzer die Freude schnell nehmen kann. Es gab einen Update Fehler des aktuellen KB Updates aus Dezember 2018. Das neuste Update wollte nicht installiert werden und blockierte die Einrichtung. Ich führte den Virenscanner durch und starte zwei mal neu, leerte den Update Cache und weiter ging es. Upgrade auf Windows 10 Pro und Update aller Apps. Danach aktivieren des Windows 10 Insider Fast Program und installieren der neusten Windows 10 Build 10305. Nach der Installation folgte schon die Aktivierung von Hyber-V, Contrainer, WSL und der neuen Sandbox. Der pflichgemäße Neustart führte mich dann zu Office 365 Pro Plus und den neuen Browsern, sowie VS Code und kleinen Programmen und Treibern für die zusätzlichen Geräte. Währenddessen kümmerte sich mein Azure AD/Intune Account auch schon um den Schutz des Rechners, wie die Bitlocker Verschlüsselung und richtete den Rechner für den Zugriff auf meinen Office 365 Tenant ein, fertig. Alles dauerte ca. 90-110 Minuten, wenn man weiß, was zu tun ist und ihr mindestens über eine 50MB/s Leitung verfügt.

Erfahrungen aus 2 Wochen Nutzung

Das Surface Pro 6 macht genau das, was ich vom Pro 1 gewohnt war. Es erfüllt die Usecases und ich nutze es parallel oder unterwegs nur noch. Das Verhältnis der Nutzung sieht wie folgt aus:
  • 40% Book 2
  • 20 % iPhone
  • 40% Surface Pro 6 (steigend mit Reisen und Familienbesuchen)
 

Bewertung

5 von 5 Sternen “Das beste Surface Pro für den mobilen Arbeitsplatz und die Freizeit ist das Pro 6. Es erfüllt alle Anforderungen eines IT-Rechtlers und Lead Consultants. Durch die Nutzung von Bluetooth Geräten fällt der “nur” eine USB Port nicht auf.”    
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