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geplante Obsoleszenz

 

Geplante Obsoleszenz ist ein erstes Thema.
Die weltweiten Resourcen sind begrenzt und wir nutzten täglich Grundprodukte wie Erdöl, die endlich sind. Aber viele nationalen und internationalen Firmen planen die Vergänglichkeit der Produkte. Auch aktuelle und neue Produkte sind so geplant, um mehr Produkte zu verkaufen.

Als aktuelles Beispiel gehört hier zum Beispiel der Ölwechsel. Es gibt zurzeit viele verschiedene Untersuchungen, die die ARD vor kurzer Zeit in einem Bericht zusammengefasst hat. Diese Untersuchungen zeigen, dass von den Autoherstellern im “Scheckheft” verpflichtenden Ölwechsel nicht nötig sind. Es gibt zurzeit auch Langlauföle, die nie mehr gewechselt werden müssen. Aber es werden 98% Öle verkauft, die eine schon vorher bestimmte Verfallsrate haben. Also eine geplante Obsoleszenz!

Ein weiteres Beispiel ist die Nokia Lumia Reihe. Diese aktuellen SmartPhone, aber auch viele andere haben keinen austauschbaren Akku. Das gesamte SmartPhone wird unbrauchbar und hat einen geplanten Verfall, der schon bei der Produktion bekannt ist. Glücklicher Weise wurde reagiert. Die neuen WindowsPhones ab WindowsPhone 8 sollen alle austauschbare Akkus erhalten!

Ein weiteres Beispiel sind die “Drucker”. Diese meisten Drucker sind heute über einen Chip so gesteuert, dass diese nach einer vorher durch das Unternehmen bestimmten Seitenanzahl ausfallen. Es müssen immer sehr teure Teile nachgekauften werden, um weitere Seiten drucken zu können. Mein alter “HP Laserjet-1” läuft und läuft und läuft. So erkennt man, dass die geplante Obsoleszenz nicht von Anfang an, sondern erst als “ökonomisches” Konzept im Unternehmen eingefügt wurde. Das das Ziel die Gewinnoptimierung ist, muss man nicht erst erfragen, sondern direkt feststellen.

Es gibt Beispiele über Beispiele, die wir alle nicht aufzählen können. Nun wollen wir uns einmal einen der bekanntesten Fälle “geplanter Obsolezenz” gemeinsam anschauen:

Fall in den USA verhandelt:
Westeley vs. Apple

Diese Sammelklage in der Herr Westeley für ca. 1500 andere Kläger mit der gleichen Forderung steht, wurde über mehrere Monate geführt. Die Forderung richtet sich darauf, dass der Akku der IPods nur eine gewissen Zeitraum hielt. Die Akkus hielten bei den Klägern im Durchschnitt 18 Monate. Dannach war der IPod 1 nicht nehr benutzbar, da der Akku defekt ist.
Im Rahmen der Sammelklage musste Apple die Konzeptionspläne, Baupläne und alle Informationen zu den Akkus in den IPods freigeben. Das Ergebnis war, dass die Akkus mit “geplanter Obsoleszenz” gebaut wurden. Die Akkus sollten nach einer möglichst geringen Zeitraum und Nutzung ausfallen.
Der Service von Apple beriet die KlägerInnen durch die Callcenters, dass man einen neues Gerät kaufen müsse. Ein Austausch des defekten Akkus ist nicht möglich. Ein neues Gerät kostete mind. 400-500 Dollar!

Damit dieses Verfahren nicht zu einem Abschluss kommt, einigte sich Apple mit allen KlägerInnen. Diese wurden mit “Gutscheinen von mehreren 50 bis 100 Dollar” für Apple-Produkte “entschädigt”. Apple kaufte sich so “frei”. Weiterhin wurde ein Akku-Tausch-Programm ins Leben gerufen und die Garantie auf 2 Jahre verlängert.

Dieses Austausch-Programm gibt es aber heute nicht mehr. Alle heute verkauften IPods und auch IPhones sind bis heute nicht mit austauschbaren Akkus vorgesehen. Technisch umsetzbar wäre dies ohne zusätzliche Kosten. Aus diesem Grund entsteht in Europa ein großer Markt der “Reparaturdienste”, die Akkus tauschen oder defekte Displays ersetzen.

Eine Mögliche Lösung:
“Cardle to Cardle”  (Naturprinzip)

Die Interligenz der natürlichen Systeme! Kreislaufsysteme!

http://de.wikipedia.org/wiki/Cradle_to_cradle

Ich bleibe für Euch dran und sammele Urteile, Verordnungen, Richtlinen zu dem Thema!

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