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Microsoft Teams EDU – Digitalisierung des Unterrichtes

Ich unterrichte selber über die LNU Frechen e.V. an einem Gymnasium, jeweils in den Ferien oder auch mal am Wochenende in unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Dies macht auf der einen Seite sehr viel Spaß, trotz der umfangreichen Vorbereitung, aber dies und der Kontakt mit anderen Schulen/Universitäten bietet eine gute Möglichkeit neue Werkzeuge zu testen:

Microsoft verteilt kostenlos an alle Bildungseinrichtungen Office 365 A1 (ohne Desktop Office Pro Plus) an alle, die es benutzen wollen. Genutzt werden kann Office 365 aus der globalen Microsoft Cloud (Dublin) oder aus der Microsoft Cloud Deutschland mit einem preislichen Aufschlag. 

Ich hab das Glück mehrere Einrichtungen zu Unterstützen und diese in ihrer Digitalisierung zu unterstützen. Leider findet man an Schulen eher nur sehr geringe Bandbreiten, alte Rechner und man kämpft mit den Auflagen oder teilweise unverständlichen Anweisungen oder Äußerungen verschiedener Bildungsministerien und Kommunalenverantwortlichen. Aber fast überall ist eine Türe offen, um den SchülerInnen auch im Rahmen der neuen IT-Welt die Digitalisierung und vor allem den Umgang damit beibringen zu können.

So nutze ich Office 365 Accounts mit SchülerInnen in meinen Workshops und unterrichte die Administration mit ausgesuchten SchülerInnen, die dann auch die Verwaltung eigenständig übernehmen können. 

Werkzeuge wie das OneNote Classbook sind fast wie selbstverständlich im Einsatz und auch Groups, Verteilerlisten für Emails oder die Funktionen, dass Emails nur innerhalb der Schule versendet werden schnell einzustellen. Dank eines vereinfachten AD Connect könnten hybride Umgebungen aufgebaut werden oder man nutzt Excel und schiebt die Schüler einfach manuell in die Azure AD. Letztes mache ich unter Umständen in meinem Unterricht und gebe die Accounts heraus, die schnell eingerichtet sind und auch die passenden Apps sind spätestens am nächsten Tag alle auch auf den privaten Geräten der SchülerInnen installiert. Alles dies ist im Rahmen eines Vereins ohne “Schule” unkompliziert möglich, für den Einsatz im pädagogischen Netz und offiziell an der Schule, muss man einige Regeln beachten. Darum soll es aber in diesem Beitrag nicht gehen. 

Als nächstes Werkzeug teste ich Microsoft Teams, schließlich lag es nahe, die Skills der SchülerInnen optimal einzusetzen. Als Skills sehe ich hier das Chatverhalten, die Auffassungsgabe und der spielerische Umgang mit neuen Werkzeugen. Statt nun mehrere Werkzeuge zu nutzen, benötigten wir nur die App Microsoft Teams und jeder einen O365 Account. Die App stand für alle Betriebssysteme zur Verfügung und so konnten alle direkt mitmachen. 

Ich gründete ein Team für die “Lehrer”, also für uns intern. Dann ein Team für die SchülerInnen und “Lehrer”. Das zweite Team besaß direkt ein OneNote Class Book und auch ein Aufgaben-Tool für Hausaufgaben und einsammeln dieser. Sowie einen Chat und nach der Erstellung mehrere Kanäle auch diese. So bekam jeder Arbeitsgruppe einen Kanal, es gab einen gemeinsamen (Allgemein) und natürlich durfte der “Spaß” Kanal und auch der Kanal für “Wissenschaftliches”, sowie mein “Frag den Lehrer” Kanal nicht fehlen. 

Nun glaubt ihr, ich habe eine große Einführung gemacht? Nein, als ich alle Teams und Kanäle eingerichtet hatte, waren alle Schüler schon fleißig dabei ihre Kanäle in Beschlag zu nehmen und diese zu nutzen. Nach den üblichen Tests mit Mems und Gifys in dem Spaß Kanal ging es schon los. 

Als Fazit kann ich nur sagen, dass Teams in meinem Einsatz ein voller Erfolg war! Testet es aus und fragt mich: raphael.koellner@rakoellner.com 

 

Ein paar Screenshots (natürlich ohne Daten) findet ihr hier: 

 

 

 

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