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Google muss Daten herausgeben – Datenschutz

Der Streit um die Datenherausgabe hatte in der letzten Woche eigentlich sein Ende gefunden, aber nur für Microsoft. Das bereits anhängige Verfahren bei einem Gericht in Philadelphia bei Google wurde nun negativ entschieden. Google muss die Daten nun in die USA übertragen und der beantragenden Behörde dem FBI aushändigen.

Sachlage

Diese ist nicht zu 100% klar. Übereinstimmende Quelle beschreiben, dass es um die Datenherausgabe von Google aus einem internationalen Rechenzentrum. Da Google die Daten, wie alle größeren Cloudanbieter, die Daten auch einer Email über verschiedene Speicherorte verteilt, wird die Datenherausgabe generell gesehen. Ob es auch Daten einer Email aus Europa gilt, ist unklar.


Entscheidung & Begründung

Die Entscheidung traf Richter Thomas Reuter. “Obwohl das Abrufen der elektronischen Daten durch Google von einem seiner vielen Rechenzentren im Ausland das Potenzial hat, die Privatsphäre zu verletzen, findet der tatsächliche Eingriff in die Privatsphäre zum Zeitpunkt der Offenlegung in den USA statt”, sagt Reuters, stehe es in der Urteilsbegründung.


Folge

Es wird spannend, ob das Urteil im nächsten Verfahren wieder aufgehoben wird. Die Verfahren sind meiner Meinung nach nicht 1 zu 1 vergleichbar. Es kann also sein, dass Google Daten herausgeben muss und Microsoft eben nicht, hier wurde das Verfahren positiv beendet und eine Datenweitergabe auf Basis des Store Communication Acts verweigert.

Aktuell kann ich nur anraten, Daten aus Google herauszuholen und in andere sichere Clouds zu übertragen. Ich selber nutze keinen Google Account, da mich eh das Scanning aller Inhalte zu Werbezwecken stört.

 

via
http://www.reuters.com/article/us-google-usa-warrant-idUSKBN15J0ON

 

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